SMARTRAC N.V., führender Entwickler, Hersteller und Zulieferer von RFID-Transpondern, veröffentlicht heute die Zahlen für das erste Quartal 2011. SMARTRAC verzeichnete eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung und baute den Umsatz in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weiter aus. Der Umsatz konnte in Q1-2011 um 33 Prozent gesteigert werden und erreichte EUR 49,0 Millionen im Vergleich zu EUR 36,8 Millionen in Q1-2010. Das Umsatzwachstum der Unternehmensgruppe ist auf eine positive Umsatzentwicklung in den Geschäftsbereichen eID, Cards und Industry & Logistics zurückzuführen. Das EBITDA wurde um 4 Prozent gesteigert und erreichte in den ersten 3 Monaten 2011 EUR 5,2 Millionen im Vergleich zu EUR 5,0 Millionen in den ersten 3 Monaten 2010. Der Konzernüberschuss für den Berichtszeitraum lag bei EUR 0,6 Millionen, was einem Rückgang von 78 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 2,6 Millionen entspricht. Dieser Rückgang ist vor allem eine Folge der negativen Entwicklung des Finanzergebnisses im ersten Quartal 2011. Das Finanzergebnis wurde durch Wechselkurseffekte belastet, die auf eine ungünstige Entwicklung der zugrunde liegenden Währungen zurückzuführen ist.
Konzern-Umsatz
Der SMARTRAC-Konzern erwirtschaftete im ersten Quartal 2011 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 49.0 Millionen, was einer Steigerung von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 36,8 Millionen entspricht. Der Umsatz im Security-Segment (Business Units Cards und eID) belief sich auf EUR 37,3 Millionen und konnte gegenüber einem Umsatz von EUR 26,8 Millionen im ersten Quartal 2010 um 39 Prozent gesteigert werden. Anhaltender Bedarf aus dem Geschäft mit Bestandskunden und die Nachfrage aus neuen Projekten führten zu diesem Wachstum. Der Anteil des Security-Segments am Konzernumsatz lag im ersten Quartal 2011 bei 76 Prozent verglichen mit 73 Prozent im ersten Quartal 2010.Der Umsatz im Industry-Segment (Business Units Industry & Logistics und Tickets & Labels) stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2010 von EUR 9,8 Millionen um 18 Prozent auf EUR 11,6 Millionen. Maßgeblich dafür waren eine stabile Nachfrage im Automobilgeschäft und das beschleunigte Wachstum der weiteren Geschäftsfelder der Business Unit Industry & Logistics. Der Anteil des Industry-Segments am Konzernumsatz lag im ersten Quartal 2011 bei 24 Prozent verglichen mit 27 Prozent im ersten Quartal 2010.
SMARTRAC Finanzkennzahlen im Überblick
Konzern-EBITDA:
Das Konzern-EBITDA stieg um 4 Prozent von EUR 5,0 Millionen von Januar bis März 2010 auf EUR 5,2 Millionen in 2011. Die EBITDA-Marge betrug im Berichtszeitraum 11 Prozent im Vergleich zu 14 Prozent im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die anhaltende Veränderung im Produktmix, das weiterhin hohe Einkaufsvolumen an Microchips, Kosten für den Aufbau der Produktion in Malaysia, und zu einem gewissen Grad auch auf die steigenden Rohstoffpreise zurückzuführen.
Das EBITDA im Security-Segment belief sich auf EUR 4,9 Millionen im Vergleich zu einem EBITDA in Höhe von EUR 4,8 Millionen im Jahr 2010.
Das EBITDA im Industry-Segment lag im ersten Quartal 2011 bei EUR 0,6 Millionen im Vergleich zu einem EBITDA in Höhe von EUR 0,7 Millionen im Vergleichszeitraum 2010.
Konzern-Periodenüberschuss
Der Konzern-Periodenüberschuss sank um 78 Prozent von EUR 2,6 Millionen im ersten Quartal 2010 auf EUR 0,6 Millionen im ersten Quartal 2011. Dieser Rückgang ist vor allem eine Folge der negativen Entwicklung des Finanzergebnisses im ersten Quartal 2011. Das Finanzergebnis wurde durch Wechselkurseffekte belastet, die auf eine ungünstige Entwicklung der zugrunde liegenden Währungen zurückzuführen ist.
Finanzposition
Die Konzern-Bilanz wies zum 31.03.2011 eine Bilanzsumme von EUR 245,5 Millionen aus im Vergleich zu einer Bilanzsumme von EUR 248,5 Millionen am Bilanzstichtag 31.12.2010. Die gesunkene Bilanzsumme ist hauptsächlich auf den Rückgang im Bereich Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zurückzuführen. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sanken im Berichtszeitraum um 15 Prozent von EUR 49,6 Millionen auf EUR 42,3 Millionen, was im Wesentlichen auf Auszahlungen für Investitionstätigkeiten zurückzuführen ist.
Das Eigenkapital der Konzern-Bilanz betrug zum 31. März 2011 EUR 161,1 Millionen im Vergleich zu EUR 161,6 Millionen am Bilanzstichtag 31.12.2010. Die Eigenkapitalquote stieg von 65 Prozent zum Jahresende 2010 auf 66 Prozent zum 31. März 2011. Der Cash Flow der operativen Geschäftstätigkeit lag in den ersten drei Monaten 2011 bei EUR 0,3 Millionen und entspricht damit in etwa dem Vorjahreswert von EUR 0,3 Millionen. Unter Berücksichtigung der Einzahlungen und Auszahlungen aus Zinsen sowie aus Ertragssteuern beliefen sich die Nettozahlungen aus laufender Geschäftstätigkeit in den ersten drei Monaten 2011 auf EUR 1,0 Millionen im Vergleich zu Nettozahlungen aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 0,7 Millionen im Vergleichszeitraum 2010.
Die Nettozahlungen aus Investitionstätigkeit beliefen sich zum Stichtag 31. März 2011 auf EUR 6,0 Millionen im Vergleich zu Nettozahlungen aus Investitionstätigkeit in Höhe von EUR 3,4 Millionen im Vergleichszeitraum 2010. Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2011 resultiert im Wesentlichen aus der Fortführung des Investitionsprogramms.
Ausblick
Aufgrund des positiven Starts in das Geschäftsjahr 2011 und des grundlegenden Wachstumspotenzials der RFID-Industrie bestätigt der Vorstand seine Zielsetzung, für das Gesamtjahr 2011 einen Konzernumsatz von EUR 200 Millionen zu erwirtschaften.
“Auf der Grundlage der Investitionen in den Ausbau unserer Kapazitäten und in neue Technologien, die wir in den vergangenen Monaten getätigt haben, sind wir gut darauf vorbereitet, den Bedarf unserer langjährigen Bestandskunden zu decken und gleichzeitig neue Projekte zu bedienen”, erläutert Dr. Christian Fischer.
Der SMARTRAC Quartalsbericht zum 31. März 2011 wurde heute veröffentlicht und kann im Internet unter www.smartrac-group.com heruntergeladen werden.
SMARTRAC veröffentlicht Ergebnis zum ersten Quartal 2011 und bestätigt Ziele für das Gesamtjahr 2011

Die Rodata Group AG und die Nordic ID haben ihre bisherige Zusammenarbeit nun auch vertraglich besiegelt. Rodata, führender und herstellerunabhängiger Systemintegrator für RFID und Barcode-Lösungen in der DACH-Region erweitert damit sein Produktportfolio in der Tiefe und Breite. Nordic ID, skandinavischer Hersteller von RFID Mobile Computern, Barcode Handgeräten und fixen RFID Lesern gewinnt im Gegenzug offiziell einen neuen internationalen Vertriebspartner für Deutschland, Österreich und die Schweiz.