Di 22 Mai 2012 21:25:07 CEST

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Studie des European Competence Centers bringt neue Erkenntnisse zur Transponder-Performance

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Automatisierte Messapparatur zur Bestimmung des Proximity Stability Indikators (PSI)Das European EPC Competence Center (EECC) untersucht bereits im fünften Jahr die aktuellsten Transponder in Ihrem Benchmark „UHF Tag Performance Survey (UTPS)“. Dabei erweitert sich das Spektrum der Performance Messungen und Modellierungen mit jeder Neuauflage. In diesem Jahr führt das EECC einen neuen Indikator ein, der den anwendenden Firmen hilft, Pulklesungen durch optimierte Transponderauswahl stabiler zu machen. Der „Proximity Stability Indicator“ -kurz PSI- erweist sich in vielen Anwendungen als zentrale Performance-Grösse. Der PSI quantifiziert die gegenseitige Beeinflussung von dichtgepackten Transpondern wie sie beispielsweise in vielen Handels- und Logistikszenarien vorkommt.

„Transponder schnell und sicher in großen Mengen erfassen zu können ist ein zentrales Ziel im Handel“ erklärt Dr. Gerd Wolfram, Geschäftsführer der METRO SYSTEMS GmbH. „Der neue UTPS 2011 besticht durch seine anwendungsorientierten Messszenarien und die Ergebnisse versetzen uns in die Lage immer die beste Transponder-Lösung zu finden“ lobt Wolfram den Mehrwert der umfangreichen Untersuchungen. So können Dank der inzwischen für alle Tags durchgeführten Modellierungen für alle Untergrundmaterialien und Frequenzen die Lesereichweiten prognostiziert und in der Tagauswahl berücksichtigt werden. Diese Information ist in jeder RFID-Anwendung essentiell und minimiert den Versuchsaufwand durch Trial & Error Methoden.

2011 fanden die EECC Ingenieure heraus, dass für hängend gelesene Pulkapplikationen im Textilbereich einige Tags besser geeignet sind, andere hingegen besser für Liege- oder Kartonware.

Ein weiteres genauso überraschendes wie wesentliches Ergebnis ist, dass sie feststellten, dass dieser Effekt in Abhängigkeit von der Orientierung nicht nur stärker oder schwächer ausgeprägt sein kann , sondern die Lesereichweiten sogar bei einem Tagtyp bei einer Frequenz sinken und einer anderen gesteigert werden.

Um diese Effekte zu verdeutlichen führten die Messingenieure den Proximity-Stability-Indicator PSI ein. Durch die PSI-Werte können für Anwendungen wie Textilien, DVDs oder Bücher die jeweils optimal geeigneten Tags ermittelt werden, denn die Unterschiede sind enorm. Teils sinkt die Lesereichweite in den dicht gepackten Anordnungen um 85 Prozent und macht die Applikation damit funktionsunfähig. Andere Tags hingegen verlieren nur tolerable 15 Prozent Ihrer Leseleistung. Dies ist umso wichtiger als dass mehr als 80 Prozent aller verkauften Tags in dichten Populationen ausgelesen werden sollen.

Der neue UTPS 2011 untersucht über 100 Labels und On-Metal-Tags der neuesten Generation. In mehr als einer halben Million Einzelmessungen zeigen die passiven Funkelemente ihre Stärken und Schwächen. Und offenbaren dabei durchweg erfreuliche Tendenzen.

„Die Materialabhängigkeit der Lesereichweite vom Untergrund vieler Transponder hat sich verringert. Die Tags werden in dieser Hinsicht breitbandiger, also universeller einsetzbar“, freut sich Conrad von Bonin, Leiter des EECC. Und: Fast alle Transponder nutzen Chips der neuesten Generation und erste Labels sind bereits unter ökologischen Gesichtspunkten gefertigt.

Dass der Markt im letzten Jahr deutlich gewachsen ist, zeigt nicht nur die um 32 Prozent gestiegene Anzahl von Labels in der UTPS. Besonders deutlich wird dies bei den On-Metal-Tags (OMT). Hier stieg die Anzahl um satte 84 Prozent. Der Megatrend bei den OMTs ist ihre Vielfalt. So sind in der UTPS gleiche Tagdesigns mit verschiedenen Gehäusen zu finden. Darüber hinaus gibt es Informationen zum ersten labelbasierten OMT. Insgesamt können die Wissenschaftler zufrieden feststellen, dass die Leistungsfähigkeit pro Tag-Größe in diesem Jahr wiederum deutlich zulegen konnte.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

European EPC Compentence Center GmbH (EECC)European EPC Compentence Center GmbH (EECC)
Conrad von Bonin
Tel. (+49) 211-969 5553
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.eecc.info
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