Rund 50 Teilnehmer aus zehn Nationen machten bei der Terahertz Conference im November 2011, Villach zum Technologie-Zentrum der „präzisen Durchleuchtung“. Organisiert wurde die Internationale Konferenz vom größten Kärntner Forschungszentrum der CTR Carinthian Tech Research AG.
Die Experten aus Forschung und Industrie kamen aus Russland, den USA, Italien, Deutschland, Indien, Iran, der Schweiz, Österreich, Armenien und Slowenien. Sie zeigten, dass es für die Terahertzwellen weitaus interessantere Einsätze gibt, als den weithin bekannten „Nacktscanner“ am Flughafen.
Viele Materialien, Produkte oder auch fertig montierte Baugruppen können vollkommen durchleuchtet und schichtweise auf Einschlüsse, Risse oder Dotierungsfehler kontrolliert werden. Dadurch eröffnen sich komplett neue Möglichkeiten der Qualitätssicherung beispielsweise in der Automobil-, Kunststoff, Pharmazie-, Halbleiter oder Photovoltaikindustrie. Die Conference bot eine wunderbare Plattform zur Vernetzung zum Wissensaustausch und zu ersten Ideen und Anwendungen für Industrielle Applikationen.
Die Vorträge kamen aus der Industrie und Wissenschaft, wie aus der Schweiz von Luigi Bonacina von der Universität in Genf, aus Österreich von Juray Darmo von der Technischen Universität in Wien oder Zhenyu Zhao von der Femtolasers ProduktionsGmbH, aus den USA von Norman Laman von der Firma Zomega Terahertz Corporation, oder aus Slowenien von Leon Pavlovic von der Universität in Laibach. Der Zuspruch war groß, denn weltweit steigt das Interesse nach dieser neuen „Durchblicker“ Technologie. Einer Fortsetzung steht also nichts mehr im Wege.
CTR Carinthian Tech Research AG: Das war die Terahertz Conference 2011
