Transparenz ist eine wesentliche Voraussetzung für fehlerfreies und effizientes Arbeiten. Das Systemhaus IdentPro will mit seiner neuen Lösung identPLUS IDEAL für viele Unternehmen den Durchblick in der innerbetrieblichen Logistik schaffen. Dabei kann sogar auf eine spezielle Kennzeichnung der Waren und Behälter mit RFID-Transpondern verzichtet werden.
Prozessoptimierung ist eine Daueraufgabe, um Wettbewerbsnachteile zu vermeiden und Kosten zu reduzieren. Bei der Produktion sind hier viele Unternehmen hervorragend aufgestellt – das Sparpotential in der Logistik ist jedoch häufig noch unangetastet. Dabei geht es auch anders:
„Wir haben bisher zwei Mitarbeiter jeden Monat zweimal in unser Lager geschickt, um den Bestand aufzunehmen, jetzt weiß ich auf Knopfdruck, welche Rolle am Lager ist, und wo ich sie finde“, freut sich ein Papierhersteller und zufriedener Kunde des innovativen Unternehmens aus Sankt Augustin. Auch die Kunden des Papierherstellers profitieren, denn sie werden noch zuverlässiger bedient.
Um die Papierrollen zu identifizieren genüge es, die Position des Staplers zu kennen, der die Rollen transportiert. „Es gibt viele Waren, die schlecht oder gar nicht mit einem RFID-Transponder gekennzeichnet werden können“, erklärt Michael Wack, Geschäftsführender Gesellschafter von IdentPro. Und weiter: „Wir übertragen die Position des Staplers und die Hubmasthöhe auf die transportierte Ladung. Im Moment des Absetzens der Ladung verknüpfen wir die aktuellen Positionsdaten mit der Ladung und übergeben das Datenpaket an die übergeordnete Anwendung“. Jede Bewegung der Ware wird entsprechend nachverfolgt. Damit sollen die Lagerplatz-Daten z.B. in einem Warenwirtschaftssystem stets mit der Realität übereinstimmen und „verlorene“ Ware der Vergangenheit angehören, verspricht der Anbieter.
Wack: „Bei Anfragen mit Bezug zur Logistik geht es fast immer um Finden statt Suchen.“ Das System identPLUS IDEAL sei besonders dann eine Lösung, wenn Waren oder Behälter in den zu überwachenden Bereichen ausschließlich mit Staplern bewegt werden.
So funktioniert das System: im Innenbereich werden über Positionsmarken an der Hallendecke und eine Kamera auf dem Stapler die X,Y-Koordinaten der Fahrzeuge genau erfasst. Im Außenbereich setzt IdentPro auf D-GPS und zusätzliche Bewegungsdaten von einem selbst entwickelten Sensor. Die Hubmasthöhe (Z-Koordinate) ermittelt ein Höhensensor.
Der Staplerfahrer wird immer über ein Staplerterminal geführt. Erhält er einen Transportauftrag, prüft das System, ob tatsächlich die korrekte Ware aufgenommen und am korrekten Zielplatz abgesetzt wird. Fehler werden dem Fahrer auf dem Terminal sofort angezeigt. Der neue Lagerplatz wird direkt in der übergeordneten Applikation aktualisiert. Laut Anbieter kann identPLUS an nahezu alle ERP-Systeme wie SAP® etc. angebunden werden.
Wack: „Der Markt für das identPLUS System ist groß. Zahl und Qualität der Anfragen sind ein guter Indikator“. Wer den vollen Durchblick haben will, besucht IdentPro auf der LogiMAT in Halle 5, Stand 406.
Identpro auf der LogiMAT 2012: Staplerbasierte Warenlokalisierung für SAP
