Insbesondere dort, wo mehrere Personen aus unterschiedlichen
Abteilungen auf ein Dokument zugreifen müssen, stören aufwändige
Suchprozesse den Arbeitsablauf merklich. Noch immer werden durch die
Suche nach Dokumenten, Akten, Plänen und Büchern in Büros, Kanzleien,
Verwaltungen aber auch in der Produktion viele Stunden wertvoller
Arbeitszeit verschwendet. Teilweise verbringen Mitarbeiter in
Anwaltskanzleien bis zu 15 Prozent ihrer Arbeitszeit damit, wichtige
Dokumente zu suchen. Ein teures Unterfangen, wenn man sich vorstellt,
dass der Verrechnungssatz einer Anwaltsstunde bei 255 Euro liegt.
Selbst wenn die Anwälte diese Arbeit delegieren können, der
Arbeitsaufwand bleibt der gleiche. So sind in größeren Kanzleien
alleine zwei bis drei Mitarbeiter ganztägig damit beschäftigt Akten zu
suchen. Pro Schriftstück fallen dadurch Suchkosten in Höhe von
durchschnittlich 1,75 Euro an. Ein RFID-basiertes
Dokumentenmanagementsystem ist in der Lage, Prozesse zu verbessern und
eine deutlich höhere Transparenz zu schaffen.
Von Jörg Schmid, Schreiner LogiData GmbH & Co. KG
RFID im Blick | 12/2006