Mikroprozessorchips bereichern die Kartentechnologie
Kontaktlose Karten haben sich in den vergangenen zehn Jahren einen Platz in unserem Leben gesichert. Zunächst eingeführt als Dauerfahr- und Zahlkarten für den öffentlichen Nahverkehr in Asien sind sie nun auch in fast jeder europäischen Geldbörse zu finden. Sie werden als Firmenzutrittskarte, Tourismuskarte, Eventticket, Geldbörsenfunktion für Automatenwirtschaft oder Karte für Loyaltyprogramme eingesetzt.
Ein Trend zu Mikroprozessorkarten eröffnet neue Möglichkeiten. Der Erfolg der „Kontaktlosigkeit“ besteht in der komfortablen und sicheren Handhabung und der Verschleißfreiheit der Systeme. Am gängigsten sind Systeme im HF-Bereich von 13,56 MHz. Das hat seine Gründe in der verhältnismäßig preisgünstigen Herstellung der Systeme und der weltweiten Zulassung. Seit 1995 ist PAV Card im Bereich kontaktloser Karten tätig und bietet seitdem komplett laminierte 13,56-MHz-Karten an. Am Standort in Lütjensee werden jährlich mehrere Millionen kontaktloser Karten hergestellt sowie Karten bedruckt, codiert, personalisiert und per Mailing versandt.

Identifikation von Transportfahrzeugen
Robuste RFID-Datenträger in der Automobilfertigung
So wie es heute kaum mehr vorstellbar ist, dass ein PC ohne
Betriebssystem arbeitet, werden RFID-geführte Prozesse in Zukunft nicht
mehr ohne Operating Environment auskommen können. Gelingt es,
RFID-Prozesse mit geeigneten Softwaremodulen an die bestehende
Unternehmens-IT anzudocken und flexibel auf Optimierungsanforderungen
im Unternehmen zu reagieren, werden RFID-Implementierungen noch rascher
zum Erfolg führen.
Die Reader sollen leicht und kompakt sein, möglichst wenig Energie
verbrauchen und kostengünstig zu erwerben sein. Diese und andere Trends
sieht Dr. Knop von deister electronic als bestimmend für die Zukunft
an. Er spricht über die Potenziale von RFID, den UHF-Hype und einen
möglichen Masseneinsatz dieser Technologie. Besonders das Segment
Security und Safety hat einen hohen Bedarf an RFID-Produkten und bietet
diesen vielfältige Einsatzmöglichkeiten.
Nur nicht stehenbleiben heißt die Devise, um dem Ziel Stück für Stück
näher zu kommen. Datenschutz ist ein vorrangiges Thema für die
Einführung von RFID-Systemen, die durch das Projekt „BRIDGE“
vorangetrieben werden soll. Der Handel ist aufgerufen, stärker die
Initiative zu ergreifen und der aktuelle Status der Standardisierung
wird beleuchtet. Im Interview gibt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von
GS1 Germany, einen Ausblick auf 2007.
Bisher kamen vorwiegend RFID-Transponder in Closed-Loop-Anwendungen zum
Tragen. Nun schreitet der Einsatz von Smart Labels in
Open-Loop-Anwendungen voran. Die RFID-Technologie erobert zunehmend die
Werks- und Lagerhallen und Logistikzentren des Handels. Eines ist
beiden Anwendungsfeldern gemeinsam: RFID hilft, die Produktions- sowie
Logistikprozesse noch wirtschaftlicher und transparenter zu gestalten.
RFID-Testcenter haben Blütezeit – nicht ohne Grund: Wer eine Lösung
vorab, und nicht erst im laufenden Betrieb testet, kann auch eher die
Früchte ernten: Investitionssicherheit und Know-how gewinnen sowie
nicht zuletzt Zeit und Kosten sparen. Im österreichischen RFID-Center
in Voitsberg können RFID-Projekte in applikationsgetreuer Umgebung zur
Praxisreife gedeihen.
Europas führender Hersteller von Kunststoffpaletten möchte mehr
Transparenz in das Thema RFID bringen und den Einsatz dieser
Technologie für die Prozessoptimierung greifbar machen: Angefangen bei
der Beratung über die Lieferung von Ladungsträgern bis zu der
Integration in bestehende Systeme bietet Paul Craemer im Verbund mit
erfahrenen Systempartnern Komplettlösungen aus einer Hand. Ziel von
PalControl ist die Gestaltung effizienter Warenströme und
Mehrwegkreisläufe unter Einsatz der RFID-Technologie. Das Portfolio der
Kunststoffpalette ist groß. Aufgrund des großen Know-hows in
Entwicklung und Konstruktion, des hauseigenen Werkzeugbaus und des
umfangreichen Spritzgussmaschinenparks kann Craemer auf
kundenspezifische Anforderungen gezielt eingehen.