Touristcards und regionale Kundenbindungsprogramme haben nach wie vor Hochkonjunktur. Viele basieren auf Chipkarten und sind seit vielen Jahren etablierte Medien, sei es die HarzCard, ThüringenCard, sei es die Niederösterreich-Card. Die Städte oder Regionen setzen dabei auf unterschiedlichste Marketingkonzepte. Für die Hardware- und Systemanbieter heißt dies: Flexibel auf die Anforderungen reagieren.
Technologieberichte
Terminals flexibel konfigurieren mit Cards & Devices
microsensys entwickelt RFID-Hardware-System zur Werkzeugverwaltung
„Spezialwerkzeuge stets greifbar“
In Wartungs- und Instandhaltungsvorgängen, aber auch in Automatisierungsprozessen ist das ständige und einwandfreie Vorhandensein von Spezialwerkzeugen grundsätzliche Voraussetzung für störfreie Abläufe. Die Verwaltung von Werkzeugpools stellt für viele Unternehmen einen enormen administrativen und logistischen Aufwand dar. Microsensys hat eine Lösung entwickelt, in der die Werkzeuge mit robusten RFID-Transpondern ausgestattet werden, die in Speicherkapazitäten zur Verfügung stehen. Die sogenannten ‚TOOL-TAGS‘ sind für den Einsatz auf Metall konzipiert und wegen spezieller Packagings in rauen Umgebungen einsetzbar. Auch Lack- und Farbspritzer und Verschmutzung durch Schmierstoffe beeinträchtigen die Funktionalität nicht.
Serialisierung - GS1 Germany veröffentlicht Strategiepapier
Transparenz durch Information
In modernen wirtschaftlichen Abläufen ist immer mehr Detailtiefe bei der Identifikation gefragt. Je genauer die Informationen über das einzelne Produkt, desto transparenter werden die Prozesse. Dies hilft Unternehmen aus Handel und Industrie, den gestiegenen Ansprüchen an Sicherheit und Qualität nachzukommen und ihre Angebote gleichzeitig näher am individuellen Konsumverhalten auszurichten. Auch die technologische Entwicklung – gerade RFID – leistet einer zunehmenden Serialisierung Vorschub. Die Seriennummer ist im Rahmen des Elektronischen Produkt-Codes (EPC) bereits integraler Bestandteil der verschlüsselten Nummer. Darüber hinaus existieren immer weiter gehende Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung wie eine verbesserte Netzwerk-Infrastruktur, und die Kosten für die Datenspeicherung sinken. Vor diesem Hintergrund hält es Henri Barthel, Director System Integrity and Global Partnerships von GS1, für sehr wahrscheinlich, dass „in zehn bis 15 Jahren serialisierte Waren die Regel als die Ausnahme sein werden“.
Modulares Etikettendruckspendesystem von Bluhm Systeme
Der Legi-Air 5300 von Bluhm Systeme ist ein modulares Etikettendruckspendesystem, das sich durch extreme Vielseitigkeit in der Anwendung und sehr hohe Betriebslaufzeiten auszeichnet. Darüber hinaus bietet das System ein großes Maß an Bedienerfreundlichkeit: Gleich mehrere Funktionen wie beispielsweise die Wartungsintervall- oder Betriebszustandsanzeige unterstützen den Bediener bei seiner Arbeit.
Bluhm Systeme zeigt Flagge mit Spezialetikett
„Kennzeichnung von Metallen und Flüssigkeiten“
Im wahrsten Sinne des Wortes „Flagge“ zeigt der Kennzeichnungsanbieter Bluhm Systeme mit dem RFID-Etikett „Handy Flag-Tag“. Das Unternehmen, das auch Etiketten produziert, hat eine spezielle Ausführung mit speziellem Rückpapier entwickelt.
Inometa und Felix Schoeller integrieren RFID-Tags in Metallhülsen für die Packaging-Industrie
„Wiederverwendbare Wickelhülsen“
Das Herforder Technologieunternehmen Inometa hat die nach eigenen Angaben weltweit ersten Wickelhülsen aus Metall mit integriertem RFID-Tag entwickelt. In einer strategischen Zusammenarbeit mit Felix Schoeller Supply Chain Technologies ist eine integrierte Lösung für Produktions- und Logistikprozesse entstanden, die bereits auch den Praxistest erfolgreich absolviert hat. „Für die Integration von RFID-Transpondern in wiederverwendbare Wickelhülsen fehlte es bisher an einer Lösung. Wir sind das erste Unternehmen, welches das Thema angepackt und die technische Machbarkeit mit einem Proof of Concept belegt hat“, so Bernd Heese, Leiter Vertrieb im Bereich Tubes bei Inometa, gegenüber „RFID im Blick“.
Halbpalette von Paul Craemer mit integrierten RFID-Tags für nachhaltige Logistik
ECOmax als Alternative zur „Düsseldorfer“ Halbpalette aus Holz
Auf der LogiMat in Stuttgart feierte die neue Kunststoff-Halbpalette mit integrierten RFID-Tags Premiere. Paul Craemer will mit dem „ECOmax“ genannten Halbpalettenkonzept eine Alternative zur „Düsseldorfer“ Halbpalette aus Holz bieten, die laut Frank Bücker, Vertriebsleiter bei Craemer, in den Paletten-Tauschpools von Industrie und Handel nicht immer den hohen Praxisanforderungen entspreche und zusätzliche Kosten verursache.
RFID-Implantat von Microsensys ersetzt Katheter
Ein passives RFID-System macht kontaktlose Hirndruck-Messung möglich
In der Notfallmedizin kann der Hirndruck eine Größe sein, die über Leben und Tod entscheidet. Will der Arzt ihn überwachen, muss er eine Operation am Schädel des Patienten vornehmen und eine kabelgebundene Sonde einführen. Eine neue Entwicklung soll nun eine kontaktlose Ermittlung des Hirndrucks ermöglichen. Die Lösung liegt im Trend: Passive RFID plus Sensorik.
GS1 Germany: Standardisierungsarbeit zur RFID-Flachpalette von morgen
Auf globaler Ebene hat GS1 die klassischen GS1-Sparten und EPCglobal in eine Organisation zusammengeführt, um noch effizienter auf die Anforderungen der Anwender eingehen zu können.
Von Mike Henn
Keimfreie Lebensmittel durch Automations-Software von Avery Dennison
Lückenlose Rückverfolgbarkeit über Software-Module
Nach mehreren Todesfällen wegen verseuchtem österreichischem Käse hat die Handelskette Lidl zwei Produkte des österreichischen Herstellers Prolactal aus dem Sortiment komplett zurückgezogen. Der aktuelle Fall zeigt, dass Lebensmittelkontrollen in speziellen Fällen offensichtlich einer Optimierung bedürfen. Im Jahre 2002 wurde im Lebensmittelgesetz durch Artikel 178/2000 eine ordentliche Rückverfolgbarkeit aller Lebensmittel über Software oder Papier dokumentiert. Effektiv ist dieser Vorgang ab 1. Januar 2005 einzuhalten. „Um eine effiziente Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln gewährleisten zu können, sollte die eingesetzte Software entsprechend der HACCP-Methode aufgebaut sein. Da jedes Unternehmen individuelle Schritte in der Fertigung hat, sollte die Software so aufgebaut sein, dass es möglich ist aus den verschiedenen Modul-Bausteinen eine individuelle automatisierte Software für die Rückverfolgbarkeit der Produkte zu erstellen - je nach den kundenspezifischen Anforderungen“, erläutert Pascal Wopperer, Marketsegment Manager Food & Pharma von Avery Dennison Printer Systems Division EMEA, im Gespräch mit „RFID im Blick“.
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PAV reagiert auf die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Kartenprodukten mit klimaneutralen Produktionsprozessen nach den Vorgaben der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände. Das Famili...