Das Thema RFID ist inzwischen in allen Medien omnipräsent und als allgemeine Identtechnologie ist die berührungslose Datenübertragung auch nicht mehr zu stoppen. Vor allem in der technisch-produzierenden Industrie wurde RFID innerhalb der Automatisierung bereits fest etabliert. Wie so häufig hat auch hier die Automobilbranche eine Vorreiterrolle übernommen. Die RFID-Datenträger werden beispielsweise in/an Werkstückträger/n integriert oder fest im Fahrzeug verbaut und dienen in der Regel der Produktionssteuerung. Jüngste Ansätze gehen auch in den Bereich der Produktionslogistik, wo mittels e-KanBan der Nachschub sichergestellt wird oder vom Zulieferer bereits „getaggte“ Komponenten am Verbauort mittels RFID verifiziert werden.
Technologieberichte
UHF-Technik für Oberflächenveredelung
Wie sicher sind personenbezogene Daten in RFID-Chips?
Transponder haben bei Verbrauchern einen schlechten Ruf. Negativschlagzeilen wie „Der Schnüffel-Chip im Joghurt-Becher“ oder „Der Spion im Einkaufswagen“ beschwören das Bild vom gläsernen Kunden. Auch die öffentliche Diskussion um elektronische Personaldokumente wird vom Großen Bruder überschattet. Zweifellos gilt: Hundertprozentige Sicherheit kann es beim RFID-Einsatz genauso wenig geben wie bei irgendeiner anderen Technologie.
Globale Lieferketten beherrschen
Für den Konsumenten ist es wichtig, dass die Ware jederzeit am Point-of-Sale verfügbar ist. Diese Just-in-time-Anforderungen wirken sich unmittelbar auf den Wertschöpfungsprozess und alle daran beteiligten Partner aus. Mit RFID-basierten Supply-Networks, in denen alle Teilnehmer zusammenwirken, ist es möglich dem Kundenanspruch gerecht zu werden.
Ganz oder gar nicht – Keine RFID-Lösung ohne IT
In der Vergangenheit wurden viele falsche Erwartungen an die RFID-Technik geweckt. Das zumindest meint Andreas Rehsöft, Geschäftsführer von der DTE Automation. Es sei ein Trugschluss, wenn der Anwender glaubt, dass RFID alleine das Problem löst. Viel wichtiger sei es, die Prozessabläufe genau zu analysieren. Für Systemintegratoren eine Herausforderung, der sie mit neuem Selbstbewusstsein begegnen.
Verladeprozess von Teppichrollen bei JAB Anstoetz
Der Bielefelder Stoffverlag JAB Anstoetz nutzt in seinem Lager in Herford ein RFID-System, welches den Verladeprozess von Teppichen unterstützt. Die Lösung wurde durch das Unternehmen DTE integriert und umgesetzt.
RFID beschleunigt automatisierte Belegflüsse
Zur Optimierung von Logistikprozessen mit RFID und IT arbeiten Forscher der Universität Leipzig an neuen IT-Konzepten. Die Logistik-Service-Bus Plattform soll kleinen und mittleren Unternehmen helfen, manuellen Aufwand bei der Kommunikation mit Logistikpartnern zu verringern. Gemeinsam mit Ubigrate wurde ein industrieller Prototyp entwickelt, der durch Kommunikation mit RFID-Technik und Industriewaagen Belegflüsse beschleunigen kann.
„Hochwertig“ heißt in diesem Fall "Systemstabil"
Andreas Trautmann, Geschäftsführer von Linogistix, gilt nicht erst seit der Firmengründung in 2006 als Open-Source-Spezialist. Im Interview mit „RFID im Blick“ weist er auf Vorteile und Hintergründe der Software hin. Mit dem Vorurteil, dass die Entscheidung für eine Open-Source- Architektur eine Philosophiefrage sei, räumt er gründlich auf.
EECC veröffentlicht Neuauflage des UHF Tag Performance Survey
Auf dem 8. RFID-Erfahrungsaustausch der Metro Group am 11. Juni 2008 hat das European EPC Competence Center (EECC) die Neuauflage der Studie „UHF Tag Performance Survey“ (UTPS) vorgestellt. Im Vergleich zum Vorgänger sind in das 61-Seiten-Werk einige Neuerungen eingeflossen.
Fliegendes Restaurant
Hühnchen statt Pasta? Ist der Trolley für das Flugzeug-Catering erst einmal falsch bestückt, macht so mancher eingefleischte Vegetarier ein langes Gesicht. Das Verbundprojekt „Intelligent Catering via RFID“ (iC-RFID) soll nun die Logistik für das Flugzeug-Catering mittels RFID verbessern.
Fass mit Verstand
Getränkebehälter, sogenannte Kegs, werden von Brauereien und der Getränkeindustrie wie auch von der chemischen Industrie benutzt, um Flüssigkeiten oder Chemikalien von der Erzeugung zum Endkunden und zurück zu transportieren. Größere Unternehmen kommen leicht auf Kegbeständevon einigen Hunderttausend bis zu mehreren Millionen, bei einem Preis von 50 Euro pro Fass und einer Lebensdauer des abgefüllten Produktes von zwölf Monaten. Probleme bereiten den Unternehmen zunehmend aber die Fragen nach Anzahl, derzeitigem Aufenthaltsort und Nutzer sowie dem Zustand der Fässer, die nicht mit Genauigkeit beantwortet werden können.
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PAV reagiert auf die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Kartenprodukten mit klimaneutralen Produktionsprozessen nach den Vorgaben der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände. Das Famili...