Mi 23 Mai 2012 19:22:36 CEST
Hans Turck GmbH & Co. KG
Seit 2004 betreibt Tower Automotive in der Nähe des Volvo-Werks im belgischen Gent ein Produktionswerk, das Teile für die Volvo-Modelle V50 und S40 direkt in die drei Kilometer entfernte Fertigung des schwedischen Autobauers liefert. Die Pressteile werden mit der Bahn aus Schweden geliefert und in Gent zu Bodenplatten, Dächern, Fahrwerkkomponenten sowie Türen und Kofferraumdeckeln zusammengefügt, im Wesentlichen durch Verschweißen. Die Kapazität des Werkes liegt bei 220 000 Teilen pro Jahr. Um die geforderte Flexibilität und pünktliche Just-in-Time-Lieferungen zu garantieren, muss das Unternehmen eine zuverlässig fließende Produktion sicherstellen. Dazu hat man den Großteil der Produktion mit über 180 ABB-Robotern automatisiert.
Ob Osterhasen mit Nougatfüllung, Schoko-Weihnachtsmänner oder edle Pralinen - die Herstellung eines gefüllten Schokoladenartikels erfordert eine Vielzahl von Verfahrensschritten. Winkler und Dünnebier Süßmaschinen (WDS), ein Hersteller von Fertigungsanlagen für die Süßwarenindustrie, setzt zur Verfolgung der verschiedenen Kunststoffformen auf das RFID-System BL ident von Turck.
Unternehmen setzt bei Herstellung von jährlich zehn Millionen Produkten auf RFID Von Thorsten Enthöfer, Hans Turck GmbH & Co. KG, Industrielle Automation
Robuste RFID-Datenträger in der Automobilfertigung
Was wäre, wenn die Modedesigner einen Ganzjahresmantel entwerfen
würden? Einen Mantel, den ich Sommer und Winter gleichermaßen tragen
kann, ohne jemals zu schwitzen oder zu frieren. Was in der Modewelt
utopisch erscheint, ist in der Automobilbranche schon Realität.
RFID-Tags, die am Kraftfahrzeugträger angebracht sind, stecken in einem
Mantel, der sie vor Kälte und Hitze schützt. So halten die Tags
problemlos bis zu minus 40 Grad Celsius und plus 210 Grad Celsius aus.
Dies ist entscheidend, denn im Brennofen, in dem der Autolack fixiert
wird, herrschen Temperaturen bis zu 200 Grad Celsius.
Im Consumer-Umfeld sind berührungslose Identifikationstechnologien wie
RFID längst salonfähig geworden, doch in der Industrie scheint man sich
heute noch immer mit Barcode- oder Data-Matrix-Lösungen zufrieden zu
geben. Dabei gibt es im industriellen Einsatz zahlreiche
Anwendungsfälle, in denen RFID deutliche Vorteile bietet oder eine
Identifikation überhaupt erst ermöglicht – beispielsweise in der
Kraftfahrzeugproduktion.
Von Walter Hein, Hans Turck GmbH & Co. KG, Industrielle Automation