So 05 Feb 2012 05:59:54 CET
MICROSENSYS GmbH
Die Kombination von intelligenter RFID-Technologie mit Mobile Computing kann aufwendige Wartungs- und Instandhaltungsprozesse vereinfachen und optimieren sowie Kosten senken. Der eindeutige und lückenlose Nachweis über erledigte Routinen und Zustand der Objekte ist ein absolutes Muss. Der Einsatz von RFID-Technologien ermöglicht die automatische Identifikation und Zuordnung der Objektdaten und führt zu einer Objektivierung von Begehungen. Außerdem wird die papierlose Zuordnung von Tätigkeiten und Aufträgen über den mobilen Zugriff auf zentrale Datenbanken ermöglicht. Zeitaufwendige, manuelle Erfassungen und Suchvorgänge vor Ort entfallen. Fehlercodes bei einfachen Begehungen durch handschriftliche Erfassung und nachträgliche Dateneinpflege in das Backend sind durch automatisiertes Auslesen der Daten vermeidbar. Die Speicherung der gesammelten Daten kann digital in vorhandene Datenbankstrukturen erfolgen. Fragen wie „Welcher Mitarbeiter war zu welcher Zeit an welchem Ort und hat welche Arbeiten erledigt?“ können unter Verwendung von RFID-Technologie objektiv beantwortet werden.
In Wartungs- und Instandhaltungsvorgängen, aber auch in Automatisierungsprozessen ist das ständige und einwandfreie Vorhandensein von Spezialwerkzeugen grundsätzliche Voraussetzung für störfreie Abläufe. Die Verwaltung von Werkzeugpools stellt für viele Unternehmen einen enormen administrativen und logistischen Aufwand dar. Microsensys hat eine Lösung entwickelt, in der die Werkzeuge mit robusten RFID-Transpondern ausgestattet werden, die in Speicherkapazitäten zur Verfügung stehen. Die sogenannten ‚TOOL-TAGS‘ sind für den Einsatz auf Metall konzipiert und wegen spezieller Packagings in rauen Umgebungen einsetzbar. Auch Lack- und Farbspritzer und Verschmutzung durch Schmierstoffe beeinträchtigen die Funktionalität nicht.
In der Notfallmedizin kann der Hirndruck eine Größe sein, die über Leben und Tod entscheidet. Will der Arzt ihn überwachen, muss er eine Operation am Schädel des Patienten vornehmen und eine kabelgebundene Sonde einführen. Eine neue Entwicklung soll nun eine kontaktlose Ermittlung des Hirndrucks ermöglichen. Die Lösung liegt im Trend: Passive RFID plus Sensorik.
Sensortransponder erweitern Anwendungsmöglichkeiten der RFID-Technik
Der augenblickliche Anwendungsbereich für passive Sensortransponder ist
sehr stark gefächert. Überall, wo mobil Messwerte aufgenommen und mit
logistischen Informationen versehen werden müssen, sind potentielle
Märkte zu finden, insbesondere in der Medizintechnik, dem
Probenmanagement und der Bauindustrie. Erste Tests im Bauwesen erlauben
durch den Einsatz von Temperatur- und Feuchtetranspondern eine Analyse
bei Schimmelpilzbefall in Gebäuden, die Qualitätsprüfung entsprechend
der Energieverordnung durchzuführen oder die Abbindung von Estrich zu
prüfen.
Von Reinhard Jurisch, microsensys GmbH und Peter Peitsch, microsensys GmbH