Mi 23 Mai 2012 19:24:24 CEST
Pepperl+Fuchs GmbH
Der intelligente Förderbehälter mit integriertem RFID-Transponder kann sich selbst dezentral steuern
Anwendung:
In der Fördertechnik und Fertigungstechnik werden Arbeitsschritte und Förderweg oft zentral gesteuert.
Ziel:
In der Fördertechnik sollen Staustrecken vermieden und die Kommunikation auf höherer Ebene minimiert werden. Entscheidungen fallen dezentral.
Jede Ident-Technologie hat spezifische Vor- und Nachteile. Sicher ist allerdings, dass eine intelligente Produktion ohne Identifikation nicht wettbewerbsfähig ist. Die wichtigsten Pfeiler der Anlagenplanung sind Investitionssicherheit, Flexibilität in der Fertigung, Wirtschaftlichkeit, Prozesssicherheit und der Qualitätsnachweis. Niemand würde heute RFID einsetzen, wenn es sich nicht lohnen würde oder moderne Fertigungen sonst schlicht unmöglich wären. Die Identifikationstechnik dient nicht dem Selbstzweck, sondern muss sich messen lassen an dadurch möglichen Produktivitätssteigerungen, an Qualitätsverbesserung, an der produktionstechnischen Beherrschung von Varianten oder zur Erfüllung von gesetzlichen Vorschriften wie beispielsweise der Rückverfolgbarkeit bei Lebensmitteln.
Schutz oder Preisgabe personenbezogener Daten?
Wo endet Privatheit? Wo beginnt Öffentlichkeit? Die Grenzen zwischen
dem privaten und öffentlichen Raum haben sich in der modernen
Informationsgesellschaft signifikant verschoben. Jede technische
Neuerung, sei es das Telefon, das Internet oder das Handy, hat –
philosophisch betrachtet – immer wieder die Diskussion um die Wahrung
der individuellen Autonomie aufgeworfen. Die an der RFID-Technologie
entzündete Debatte um die Gefährdung der „Privacy“ durch die mögliche
Speicherung personenbezogener Daten nimmt sich da nicht aus und belegt:
Das Private ist keine Angelegenheit privaten, sondern öffentlichen
Interesses, so Erwin Schmidt, Produktmanager bei Pepperl+Fuchs.
Von Erwin Schmidt, Pepperl + Fuchs GmbH
RFID im Blick | 02/2007