So 05 Feb 2012 05:33:37 CET
Siemens AG
RFID ist aus der Produktion nicht mehr wegzudenken: Es gibt kaum ein deutsches Automobilwerk, das nicht auf die funkenden Speicherchips setzt. Nutzten die verschiedenen Fertigungsstufen bislang Umlauf-Datenträger, sind nun alle Ampeln auf Grün geschaltet für den Einsatz von Einmal-Transpondern nach dem EPCglobal-Standard.
Für Fertigungsautomatisierer ist die RFID-Technologie seit vielen Jahren das Mittel der Wahl, wenn es um die effiziente Herstellung variantenreicher Produkte geht. Doch inzwischen hat RFID für die Produktion von Automobilen oder Elektronik mehr zu bieten – von der Materialfluss-Steuerung bis zum Tracking & Tracing, der lückenlosen Rückverfolgung jedes Erzeugnisses. Möglich macht dies der UHF-Standard, der zunehmend seinen Weg in die Fabrikhallen findet.
Die Herstellung von Aluminimum-Gusslegierungen erfordert eine genaue Beherrschung der Produktionsund Logistikprozesse, um die geforderte Qualität bei geringstmöglichen Energieeinsatz zu bieten. Erstmals kann nun RFID auch auf den heißen Transport-Tiegeln für Flüssigaluminium eingesetzt werden.
Für den Konsumenten ist es wichtig, dass die Ware jederzeit am Point-of-Sale verfügbar ist. Diese Just-in-time-Anforderungen wirken sich unmittelbar auf den Wertschöpfungsprozess und alle daran beteiligten Partner aus. Mit RFID-basierten Supply-Networks, in denen alle Teilnehmer zusammenwirken, ist es möglich dem Kundenanspruch gerecht zu werden.
RFID steht als Zauberwort für eine Vielzahl von Anwendungen - von der elektronischen Wegfahrsperre bis zu den autonomen Logistiknetzen im „Internet der Dinge“. Auch in der Produktion spielt die Technologie eine wichtige Rolle - für dezentrale Steuerungskonzepte und mehr Transparenz.