Mi 08 Feb 2012 01:07:23 CET
smart-TEC GmbH & Co. KG
Die Anforderungen der Industrie an RFID-Datenträger ähneln sich stets hinsichtlich der auftretenden Belastungen. So geht es in nahezu jeder Anwendung um besondere Charakteristika aufgrund spezieller Temperaturverläufe, aggressiver Chemikalien oder auftretender mechanischer Belastungen.
Um jedoch sukzessive weitere Einsatzgebiete zu erschließen, tritt hierzu in Kombination vermehrt die Forderung nach immer kleineren Bauformen, ganz gleich für welches Frequenzband. Zum einen sind es immer kleiner werdende Objekte, die es zu kennzeichnen gilt, um so ein allumfassendes System zu erzielen, in dem sämtliche Prozesse gleich ablaufen und keine Medienbrüche verbleiben. Zum anderen bieten nicht alle Objekte, egal welcher Größe, beliebig viel Platz für eine mögliche Kennzeichnung.
In Deutschland fallen pro Jahr etwa 20 Millionen Tonnen Stahl- und Metallschrott an, die auf ihre Wiederverwertung warten. Rund sechs Millionen Tonnen schlägt allein das Unternehmen Scholz Recycling jährlich um. Widrige Witterungseinflüsse oder Schmutz sind dabei tägliche Routine. Um Eisenschrott und Buntmetalle jedoch wieder dem Wirtschaftskreislauf zuzuführen, ist nicht nur eine effektive Logistik gefragt, sondern auch eine Kennzeichnungslösung, die selbst rauen Bedingungen trotzt.
Von Klaus Dargahi, smart-TEC GmbH & Co. KG
RFID im BLick | 04/2006