Mi 23 Mai 2012 19:29:15 CEST

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Fachwissen

Modularer RFID-Kalkulator für die Kosten-Nutzen-Bewertung

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Die Frage nach der Wirtschaftlichkeit und dem Return of Investment (ROI) ist ausschlaggebend für die Einführung von RFID. Wo muss eine Rechnung ansetzen, die alle Einflussfaktoren in ihrer spezifischen Ausprägung berücksichtigt? Um das Nutzenpotenzial und die Investitionshöhe eines RFID-Projektes gezielt bewerten zu können, hat IBM Business Consulting Services (BCS) im Auftrag von GS1 Germany ein modulares Rechenschema für die Kosten-Nutzen-Bewertung von RFID-Projekten entwickelt: den RFID-Kalkulator. Unternehmen können damit in zwei bis drei Wochen eigenständig ihr individuelles Kosten-Nutzen-Modell für den Einsatz der Kontaktlostechnologie erstellen, das die komplette Lieferkette abbildet. Damit liefert das Tool eine wichtige Entscheidungsgrundlage für künftige Investitionen.

Von Klaus Vogell, GS1 Germany

RFID im Blick | 09/2005
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Schweizerische Bundesbahn setzt UHF-Transponder von Harting zur Gleiserkennung ein

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Die Transponder von Harting sind mit Spezialkleber auf einem Abstandskörper am Schienenhals befestigt.„RFID in sicherheitsrelevanten Anwendungsbereichen“

Bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Schienenfahrzeugen des Fahrzeugparks der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) sind regelmäßig auch diverse Routinearbeiten auf den Dächern der Schienenfahrzeuge durchzuführen. Um sicherzustellen, dass die Oberleitung des betreffenden Gleises vor Durchführung der Arbeiten spannungsfrei ist, wird ein kaskadiertes Sicherheitssystem zur Freischaltung und Erdung verwendet. Dieses wird durch ein vom Harting-Partnerunternehmen Identech Partners installiertes RFID-System seit Ende 2009 an den Gleisen ergänzt, welches nach erfolgreicher Identifizierung der Erdung die Hebebühnenhydraulik für die Arbeiter zulässt.

Aus Zwei mach Eins

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IdentPro

Semi-passive Transponder eröffnen neue Anwendungen

Jede RFID-Technologie, ob passiv oder aktiv, hat ihre Vor- und Nachteile. Semi-passive Transponder kombinieren beide Technologien. Durch die gedruckte Batterie sind diese platzsparend, umweltfreundlich und hauchdünn bei hoher Lesereichweite.

Von Dr. Heinz-Jürgen AlthoffIdentPro GmbH

RFID-Lösung von deister electronic identifiziert Bestand von Luftfahrt-Trolleys

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Ein RFID-System ermöglicht die sekundenschnelle Bestandsaufnahme des Inhalts von Luftfahrt-Trolleys.„Sekundenschnelle Inventur“

Holthausen Elektronik hat mit verschiedenen Partnern ein auf innovativer RFID-Technologie basierendes System entwickelt, das in der Lage ist, innerhalb weniger Sekunden den kompletten Bestand eines Luftfahrt-Trolleys zu erfassen. Erstmalig präsentiert wurde es im Mai 2010 auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg. Als Projektpartner fungierten Driessen Aerospace Group NV für den Trolley, Deister Electronic für das RFID-Know-how, Höft & Wessel für die Handhelds, Intrix für die Software und Rako Security Label für die Tags. Deister Electronic hat hierfür eine spezielle Reader-/Antennen-Kombination entwickelt, die sehr klein ist und innerhalb weniger Sekunden bis zu 400 Artikel identifiziert.

SAW-Sensoren von CTR identifizieren Schlackenkübel

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Ein RFID-Sensor auf Oberflächenwellenbasis funkt auch bei extremsten Temperaturen.Hochtemperaturtaugliche RFID-Sensorik in der Stahlindustrie

Die RFID-Technologie hat sich in der Logistik und Prozesskontrolle längst etabliert. Doch was, wenn Objekte - bei extremer Hitze, Staub, Erschütterungen oder hohen Strahlenbelastungen - überwacht werden sollen? RFID-Sensoren auf Oberflächenwellenbasis (engl. Surface Acoustic Wafe - SAW) eignen sich für besonders „heiße“ Einsätze. SAW-Sensoren haben einen piezoelektrischen Kristall, arbeiten rein passiv, funktionieren bei Hitze, Staub, Erschütterungen und Strahlen, sind funkabfragbar und messen Temperatur, Druck, Kraft, Spannung oder können zur Identifikation von Objekten genutzt werden. Die SAW-Sensoren überstehen Einsatztemperaturen von -55 bis +400 Grad Celsius. Forschungen bis 600 Grad Celsius werden aktuell durchgeführt.

Carinthian

Identifikation im Stecknadelformat

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Glastransponder_AEG

Der Herstellungsprozess von Glasrohrtranspondern

Werkstückträger mit Glasröhrchen bestückt, rattern vollautomatisch durch die Produktionshalle. Jede einzelne der stecknadel- kopfgroßen Glaskanülen wird nach und nach mit einem RFID-Chip und Spulenferrit versehen, um nach der Fertigstellung als Glasrohrtransponder seinen Dienst zu leisten - zu Identifikationszwecken bei Haus- und Zuchttieren oder zur Teileidentifikation im industriellen Bereich.

Von Norbert KnapichAEG Identifikationssysteme GmbH

Feuerfeste Platte wird per Funk intelligent durch SAW-Sensoren von CTR

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Der Sensor wird in die Schieberplatte integriert und und ermöglicht eine lückenlose Prozesskontrolle.Am Anfang stand ein großes Ziel: nämlich den Zustand von Schieberplatten automatisiert und lückenlos zu überwachen. Klingt einfach, wurde aber zum wahrhaft „heißen“ Projekt. Schieberplatten sind Verbrauchsgegenstände der Feuerfestindustrie, die - vergleichbar mit einem Ventil - zur Regelung des Durchflusses von flüssigem Stahl in Stranggussanlagen zum Einsatz kommen. Sie sind Temperaturen bis zu 1 540 Grad Celsius, mechanischen Belastungen von mehreren Tonnen flüssigen Stahls und chemischen Angriffen beispielsweise von Legierungselementen ausgesetzt. Je nach Stahlqualität, Gießparameter und Gießzeit müssen die Schieberplatten, sobald ein kritischer Grad der Abnützung erreicht wurde, ausgetauscht werden.

Carinthian

Wie sicher sind personenbezogene Daten in RFID-Chips?

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ImageTransponder haben bei Verbrauchern einen schlechten Ruf. Negativschlagzeilen wie „Der Schnüffel-Chip im Joghurt-Becher“ oder „Der Spion im Einkaufswagen“ beschwören das Bild vom gläsernen Kunden. Auch die öffentliche Diskussion um elektronische Personaldokumente wird vom Großen Bruder überschattet. Zweifellos gilt: Hundertprozentige Sicherheit kann es beim RFID-Einsatz genauso wenig geben wie bei irgendeiner anderen Technologie.

Von Jürgen Heim Psion Teklogix GmbH

RFID-basierte Identifikation von Getränkebehältern von AEG Identifikationssysteme

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Eine Möglichkeit bei der RFID-basierten Identifikation von Fässern ist die Integration des Transponders bereits bei der Keg-Herstellung.„Behälter mit Verstand“

Getränkebehälter, sogenannte Kegs, werden von Brauereien und der Getränkeindustrie wie auch von der chemischen Industrie benutzt, um Flüssigkeiten oder Chemikalien von der Erzeugung zum Endkunden und zurück zu transportieren. Größere Unternehmen kommen leicht auf Kegbestände von einigen Hunderttausend bis zu mehreren Millionen, bei einem Preis von 75 Euro pro Keg und einer Lebensdauer des abgefüllten Produktes von zwölf Monaten. Probleme bereiten den Unternehmen zunehmend aber die Fragen nach Anzahl, derzeitigem Aufenthaltsort und Nutzer sowie dem Zustand der Fässer, die nicht mit Genauigkeit beantwortet werden können.

Intelligent identifiziert

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ImageÜber 50 verschiedene Fahrzeuggetriebe fertigt Getrag Ford Transmission in Köln-Niehl. Dabei unterstützt RFID-Technologie die Logistik auf der Produktionsstraße. Sämtliche Werkstückträger sind über RFID identifizierbar.

Von Dipl.-Ing. Andreas Biniasch ifm electronic gmbh

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