Mi 08 Feb 2012 00:32:22 CET
FEIG ELECTRONIC GmbH
Als Hardwarelieferant steht das Unternehmen Feig Electronic mit den Bibliotheksanbietern, welche RFID-Komponenten einsetzen, nicht in direktem Kontakt. Vielmehr kaufen Lösungsanbieter die Hardware in großen Stückzahlen und integrieren diese in entsprechende Systeme. „Wo diese Komponenten schlussendlich verbaut werden und zum Einsatz kommen, wissen wir in der Regel erst, wenn das Projekt abgeschlossen ist. Und das auch nur dann, wenn wir zusammen mit dem entsprechenden Lösungsanbieter einen Applikationsbericht erstellen“, erklärt Marketing-Leiter Andreas Löw von Feig Electronic, der sich zusammen mit Sales Manager Dennis Fuchs, den Fragen von „RFID im Blick“ stellte.
Wachstum und Ausweitung des Produkteinsatzes stehen bei Readerhersteller Feig Electronic auf der Marschroute im Jahr 2010. „RFID im Blick“ sprach mit Marketing-Leiter Andreas Löw und Sales Manager Dennis Fuchs über die überstandene Krise und die Ziele des Unternehmens in den kommenden Jahren.
Frithjof Walk, Vertriebsleiter Obid, Feig Electronic, äußert sich zur Debatte um das Thema Sicherheit wie folgt: „Die Lesegeräte sind so sicher, wie der Stand der Technik es heute zulässt. Jeder, der eine hohe Sicherheit fordert, kann diese kaufen“.
RFID kann in Unternehmen Prozesse effektiver gestalten, die Produktivität erhöhen und die Qualität insgesamt verbessern. Diese Vorteile sind seit längerer Zeit bekannt und auch die, teilweise fruchtlosen, Diskussionen der Vergangenheit haben daran nichts geändert. Genauso deutlich hat sich jedoch die Tatsache herauskristallisiert, dass RFID nicht bei jeder Anwendung in jedem x-beliebigen Unternehmen Effizienzpotenziale nutzbar macht. So hat es allgemein wenig Sinn, sich vorab auf eine bestimmte Technologie festzulegen, ohne vorher seine eigenen Prozesse analysiert zu haben. Genau so fahrlässig wäre es aber auch, RFID auf keinen Fall integrieren zu wollen, nur weil man einen Teil seiner Abläufe neu designen müsste. Technisch machbar ist in diesem Zusammenhang heute vieles, denn auch die größten Herausforderungen der Vergangenheit in Bezug auf Materialien, Lesereichweiten und Frequenzen konnten gemeistert werden. Interessanter ist die Fragestellung nach der Wirtschaftlichkeit und dem ROI – der für viele potenzielle Anwender das A und O bei der Überlegung über die Einführung von RFID ist.
Wie automatische Inventuren, Diebstahlsicherungen und Vorsortierungen den Prozess in Bibliotheken optimieren können, erläutert Andreas Löw, Marketing-Leiter bei Feig Electronic, gegenüber „RFID im Blick“.