Mi 08 Feb 2012 01:28:44 CET
deister electronic GmbH
Nolte Küchen ist die zweitgrößte Küchenmarke in Deutschland. Das Unternehmen mit 1 100 Mitarbeitern hat sich auf den Entwurf und die Produktion von Kücheneinrichtungen spezialisiert. Täglich werden rund 700 individuell gefertigte Einbauküchen produziert. Um die enormen Materialbewegungen zwischen den Lägern zu optimieren, entschloss sich das Unternehmen im Dezember 2005 für eine innerbetreibliche Automatisierung. Ziel war die automatische Anbindung der Maschinenstraßen an das Hochregallager sowie die automatische Lkw-Beladung aus dem Hochregallager. Dafür integrierte das Unternehmen eine RFID-gestützte Lösung von Deister Electronic zur Palettenverfolgung. „Seit der Inbetriebnahme vor fünf Jahren hatten wir keinen einzigen Ausfall. Die Leserate liegt bei 99,99 Prozent“, lautet das positive Fazit von Dirk Rottenberger, verantwortlich für die Prozessdatenverarbeitung bei Nolte Küchen.
Lange Warteschlangen während der Verleihung und Rückgabe von Büchern und anderen Medien wie CDs, DVDs – hier der Einfachheit halber nur „Buch“ genannt – gehören seit 2009 in der Bücherei der slowenischen Stadt Velenje der Vergangenheit an – durch den Einsatz des Bibliothekssystems Bibliomat, welches auf auf der UHF-RFIDTechnologie basiert.
Als Dienstleistungsunternehmen für Sauberkeit und Hygiene hat sich das Unternehmen City Clean aus Berlin auf die Vermietung und die Reinigung von Schmutzfangmatten spezialisiert. Darüber hinaus bietet City Clean seinen Kunden einen Mietund Lieferservice für Waschraumprodukte und einen Wasch- und Lieferservice für Moppbezüge. Gereinigt werden die Matten und Moppbezüge in dem eigenen Wäscherei- und Logistikzentrum in Bötzow. Wie in allen modernen Industrieunternehmen verlangen auch die Abläufe einer Wäscherei leistungsfähige Software, um Prozesse optimieren zu können. Will man diese gewinnbringend nutzen, ist eine Kennzeichnung der Waren und Güter unabdingbar. Für die Moppwäsche setzt City Clean seit April 2010 einen gestickten RFID-Transponder von deister electronic ein, der für eine Kennzeichnung von Moppbezügen geeignet ist und Transparenz in der modernen Wäscherei-Logistik ermöglicht.
Holthausen Elektronik hat mit verschiedenen Partnern ein auf innovativer RFID-Technologie basierendes System entwickelt, das in der Lage ist, innerhalb weniger Sekunden den kompletten Bestand eines Luftfahrt-Trolleys zu erfassen. Erstmalig präsentiert wurde es im Mai 2010 auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg. Als Projektpartner fungierten Driessen Aerospace Group NV für den Trolley, Deister Electronic für das RFID-Know-how, Höft & Wessel für die Handhelds, Intrix für die Software und Rako Security Label für die Tags. Deister Electronic hat hierfür eine spezielle Reader-/Antennen-Kombination entwickelt, die sehr klein ist und innerhalb weniger Sekunden bis zu 400 Artikel identifiziert.
Seit Jahren wird gerade im Bereich der Automobilindustrie das Thema „RFID-gestütztes Behältermanagement“ diskutiert. Während an Spezialladungsträgern und Gitterboxen zunehmend Transponder eingesetzt werden, erweisen sich die Applikationen im Bereich von Kleinladungsträgern (KLT) aufgrund der Masse an KLT’s und deren gemischten Besitzverhältnissen noch als schwierig.
Insgesamt 10 000 Großbehälter des 320 Mitarbeiter großen, mittelständischen Unternehmens Friweika werden in der Erntezeit von August bis Oktober mit Frischkartoffeln direkt auf dem Feld beladen. Für die Bestandserfassung der Behälter und die Bestimmung der Produktionsmengen am Wareneingang führte das Unternehmen im Juni 2008 ein RFID-gestütztes Behältermanagement ein. Anfang 2009 folgte der zweite Rollout mit lesefähigen Gabelstaplern, welche die Behälter an genau definierte Stellplätze einlagerten. Über den aktuellen Stand und einen geplanten dritten Rollout sprach „RFID im Blick“ mit Mario Velebil, IT-Manager beim Unternehmen Friweika.
Seit vielen Jahren hat die RFID- Transpondertechnologie Einzug in den Bereich des Brieftaubensports gehalten. Der Züchter zieht der Taube für den Wettbewerb bei Abgabe an den Transporter Gummiringe auf. Nach Ankunft der Taube am heimatlichen Schlag zieht er dieser die Ringe wieder ab und dreht die Ringe in eine mechanische Vorrichtung, die den Zeitpunkt des Vorganges festhält: eine „Konstatieruhr“. Heute sind eine große Anzahl von Züchtern (Tendenz weltweit stark steigend) mit elektronischen Konstatiersystemen ausgestattet.