Mi 23 Mai 2012 20:04:34 CEST
pco GmbH & Co. KG
Systemintegrator pco entwickelte für den Karbonfaserhersteller Saertex eine ganzheitliche RFID-Lösung zur Steuerung des Materialflusses. Zielsetzungen waren die Optimierung der Prozessqualität und eine höhere Prozesseffizienz. 2009 begann die Automatisierung der Verladekontrolle. Seit letztem Jahr kommt die RFID-Lösung auch bei der Rohwarenentnahme und im Wareneingang zum Einsatz.
Mehr als 260 Gäste aus 150 Unternehmen besuchten am 9. September 2010 die Veranstaltung „PCO LIVE“, die unter dem Motto „IT changes!“ stattfand und über die aktuellen Evolutionsstufen der IT- und innovativen Lösungen für erfolgreiche Geschäftsstrategien informierte. Das Unternehmen zeigte auf der Veranstaltung, wie sich die RFID-Technologie für ein effizientes Event-Management einsetzen lässt. Denn viele Veranstalter von Messen, Ausstellungen und Events stehen immer wieder vor der Herausforderung, eine effiziente Akkreditierung zu gewährleisten, den Besuchern ein personalisiertes Angebot von Serviceleistungen zu bieten und Auswertungen für nachgelagerte Marketingaktivitäten durchführen zu können.
Das Kerngeschäft des weltweit operierenden Konzerns KCA Deutag besteht im Management und in der Herstellung sowohl von Offshore- als auch von Onshore-Bohranlagen für die Öl- und Gasindustrie. Dabei ist der Konzern für den Betrieb und die Wartung von weltweit mehr als dreißig Offshore-Ölplattformen verantwortlich. Für die Ölförderung an Land stehen dem Unternehmen mehr als sechzig Bohranlagen zur Verfügung. Im Zuge von Umbauarbeiten hat das Unternehmen seine Bohranlagen seit Ende 2009 mit passiven RFID-On-Metal-Tags gekennzeichnet und um eine Softwarelösung von PCO - Personal Computer Organisation ergänzt.
Das Modeunternehmen Gerry Weber International Iässt seine Kleidung nicht nur am Point of Sale (POS) funken, sondern nutzt das Potenzial in der gesamten Supply-Chain. Von der Produktion bis zum POS unterstützt die RFID-Technologie die Prozesse und trägt somit zu einer wesentlich höheren Transparenz in der Logistik bei. Nicht nur, dass die Fehlerquote auf ein Minimum reduziert wird, sondern auch das Wissen, in welchem Container sich welches Kleidungsstück befindet, ist für Gerry Weber bezüglich der Beschaffungsprozesse von elementarer Bedeutung.
Das wohl größte medizinische Labor Nordrhein-Westfalens setzt aktive RFID-Transponder mit angeschlossenen und teilweise integrierten Temperatursensoren ein. Das Medizinische Versorgungszentrum Dr. Stein + Kollegen mit Hauptsitz in Mönchengladbach ist Anfang März in den Realbetrieb gegangen. Das 2007 begonnene Projekt zur Dokumentation der Transportwege und Temperaturverläufe von Probenbehältern mündete in eine enge Zusammenarbeit mit den Technologieanbietern PCO, Identec Solutions und Convergence Solutions.
Insgesamt 10 000 Großbehälter des 320 Mitarbeiter großen, mittelständischen Unternehmens Friweika werden in der Erntezeit von August bis Oktober mit Frischkartoffeln direkt auf dem Feld beladen. Für die Bestandserfassung der Behälter und die Bestimmung der Produktionsmengen am Wareneingang führte das Unternehmen im Juni 2008 ein RFID-gestütztes Behältermanagement ein. Anfang 2009 folgte der zweite Rollout mit lesefähigen Gabelstaplern, welche die Behälter an genau definierte Stellplätze einlagerten. Über den aktuellen Stand und einen geplanten dritten Rollout sprach „RFID im Blick“ mit Mario Velebil, IT-Manager beim Unternehmen Friweika.