Mi 08 Feb 2012 00:45:46 CET
IdentPro GmbH
Satte 8 beziehungsweise 4 KByte Speicherplatz für kundenspezifische Daten bieten neue UHF-Transponder im Angebot des RFID-Spezialisten IdentPro. Im Vergleich zu üblichen 512 Bit sei das ein enormer Fortschritt erklärt der Anbieter. Jetzt können auch detaillierte Informationen zu einem Produkt oder Prozessablauf offline zur Verfügung gestellt werden. Insbesondere sollen davon Anwendungen profitieren, bei denen oftmals keine Verbindung zu einem zentralen Server gegeben ist, wie beispielsweise Service und Wartung in großen chemischen Anlagen. Prüfhistorie, Besonderheiten und andere wichtige Informationen können jetzt direkt am Objekt gespeichert werden. Auch bei Anwendungen in der Luftfahrtindustrie sei viel Speicherplatz auf dem Tag gefordert.
Unternehmen, die ihre Behälter in Produktion und Logistik mit RFID automatisch verfolgen wollen, aber über keinen geschlossenen Behälterkreislauf verfügen, finden jetzt bei dem RFID-Spezialisten IdentPro eine einfache Lösung. Der UHF-Transponder ID-RTP C1-068 wird mit einen passenden Magnethalter blitzschnell angebracht und wieder abgenommen und geht so am Ende des Prozesses nicht „verloren“. Eine ideale Lösung für alle Transportbehälter aus Metall.
Seit gut sechs Monaten werden Container Centralen Blumenwagen nur noch akzeptiert, wenn Sie neben der CC-Plakette mit einem originalen CC-RFID-Schloss versehen sind. Für die Echtheitsprüfung bietet der RFID-Spezialist IdentPro neben automatischen Lösungen auch einen leistungsstarken Handscanner an. Funktionsumfang und Ausstattung des Models identGALA 1200 wurden jetzt erweitert. So kann der Benutzer ab sofort eigene Funktionen zur Datenerfassung im Zusammenhang mit der Überprüfung der RFID-Schlösser eingeben. Über ein integriertes Menü können z.B. Dialoge für das Erfassen von Stangen, Brettern oder auch KFZ-Kennzeichen oder Auftragsnummern generiert werden. Bei jedem Prüfdurchgang werden diese zusätzlichen Informationen dann einfach über das Touch-Display eingegeben oder mit Barcode gescannt.
RFID-Lösungen für Objekte aus Metall gibt es zwar seit längerem, allerdings waren sie bisher immer mit großem Aufwand verbunden. Die oft eingesetzten Hochfrequenz-Lösungen (HF) haben den Nachteil einer geringen Lesereichweite vor nur 30 cm und können daher höchstens zur Erkennung innerhalb des Produktionsprozesses verwendet werden, nicht aber in der Logistik. Ultrahochfrequenz-Metall-Transponder (UHF) für hohe Lesereichweiten dagegen sind entweder sehr groß oder nicht dauerhaft montierbar. Damit Unternehmen dennoch ihre Ware mit nur einem Transponder von der Herstellung über das Lager bis zum Versand verfolgen können, bietet die IdentPro GmbH nun UHF-Transponder an, die Standardlesegeräte aus bis zu sechs Meter erfassen können und die sich – statt wie bisher auf den Produkten montiert zu werden – jetzt direkt in das Metall integrieren lassen.
Sichere Datenerfassung, schnelle Warenlokalisierung und eine automatische Inventarisierung des Bestands: Die RFID-Technik gilt vor allem im Logistik- und Produktionsbereich als sinnvolle Alternative zu Barcodes, ist aber bisher dennoch wenig verbreitet. Sie erlaubt es dem Anwender zwar, gelesene Informationen über Funk in die Datenbank zu übertragen, doch aufgrund der immensen Mengen der so erfassten Daten wären die Server bereits nach kurzer Zeit überlastet.