Mi 08 Feb 2012 01:23:16 CET
PAV Card GmbH
PAV reagiert auf die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Kartenprodukten mit klimaneutralen Produktionsprozessen nach den Vorgaben der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände. Das Familienunternehmen aus Lütjensee ist damit einer der wenigen ökologischen Kartenhersteller in Deutschland. Zwar werden die benötigten Folien auch künftig nicht ganz ohne CO2 bedruckt, was jedoch an anderer Stelle ausgeglichen wird. Dies erfolgt insbesondere durch den Kauf von Emissionszertifikaten, deren Erlöse direkt in ein Umweltprojekt fließen, welches einen nicht unerheblichen Anteil zur Reduktion des Treibhausgases beiträgt. Darüber hinaus fließen unternehmens- und mitarbeiterbezogene Umweltindizes in die Berechnungen ein.
Mit viel Fingerspitzengefühl gelang es den Kooperationspartnern des vom Bundesministerium für Wirtschaft geförderten ZIM-Projektes "MIT – Modularer In-Mould Transponder" am 29. Juni, die Reichweiten ihrer RFID-Transponder auf bis zu sechs Meter zu optimieren. Möglich wird dies durch die für den UHF-Bereich ausgelegten Dipol-Antennen, die von PAV Card für die induktive Kopplung mit fingernagelgroßen Chipmodulen entworfen wurden. Der einzelne Chip ist dabei nur rund einen halben Quadratmillimeter klein.
Der Bundestagsabgeordnete, Dr. Konstantin von Notz, besuchte in seinem Wahlkreis Herzogtum-Lauenburg/Südstormarn den Paul Albrechts Verlag und PAV Card. Die Familienunternehmen produzieren seit 1925 unter anderem Arztvordrucke und Versichertenausweise. Zudem sind sie Anbieter von kontaktlosen Technologien und Direktmarketingdienstleistungen. Nach einer kurzen Unternehmenspräsentation, erkundete der innenpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag die Produktion am Standort Lütjensee. Der RFID-Karten-Spezialist PAV ist in diesem Jahr offizieller Partner der EURO ID 2011. Die europäische Fachmesse für automatische Identifikation hat für viele Experten und Entscheider einen festen Platz im Terminkalender. Vom 5. bis 7. April 2011 informieren rund 100 Aussteller in Berlin über die neuesten Trends in den Bereichen RFID, Barcodes, sichere Identität und Kartensysteme.
Eine Delegation von Sicherheitsexperten der Bundespolizei besuchte im September 2010 PAV in Lütjensee. Diese informierte sich vor allem über aktuelle Sicherheitsmerkmale von Sicht- und Ausweisdokumenten, wie beispielsweise Inlays in biometrischen Reisepässen und deren Produktion. Die Mitarbeiter des ehemaligen Bundesgrenzschutzes halten sich durch entsprechende Firmenbesuche in Sachen Sicherheit regelmäßig auf dem Laufenden. PAV beliefert heute sieben europäische und zwei afrikanische Staaten mit kontaktlosen Inlays für elektronische Reisepässe sowie zahlreiche asiatische Länder mit ID Cards. 2007 wurde PAV für die Entwicklung des kontaktlosen Inlays für den niederländischen Reisepass mit dem Schmidt-Römhild-Technologiepreis ausgezeichnet.