Mi 08 Feb 2012 01:48:56 CET
Silverstroke GmbHFür das Konzept des „Last Meter Baulogistik“ erreichte Silverstroke, zusammen mit Projektpartnern Symbol Technologies und dem Fraunhofer Zentrum für Intelligente Objekte ZIO auf der „Regional Challenge Bavaria“ der European Satellite Navigation Competition 2010 (ESNC) den dritten Platz.
Die Silverstroke GmbH hat die erste Ausbaustufe des Projekts „Mobile Instandhaltung MIH" für Boehringer Ingelheim realisiert. Das Projekt soll zur einheitlichen IT-technischen Lösung zur Prüfung von Arbeitsmitteln beitragen, mit der letztendlich für eine Vielzahl verschiedener Typen von Objekten die Instandhaltung mobil unterstützt werden soll. In der ersten Ausbaustufe wurde die Prüfung von Löschanlagen definiert, zu denen diverse stationäre Brandschutzeinrichtungen gehören. Dabei werden die Prüfdaten mittels mobilen Geräten (MDE) erfasst und automatisch an die zentrale Middleware Tagpilot übermittelt. Die Vorteile dieser Zusammenlegung von Prüfung und Dokumentation: weniger Aufwand, verbesserte Nachweisbarkeit und dauerhaft niedrigere Kosten.
Das Zentrum für Intelligente Objekte ZIO und die Ettlinger Silverstroke GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Cirquent GmbH, demonstrieren erfolgreich ein neues Logistikkonzept, das die berüchtigten Anlieferungen an die Bordsteinkante obsolet macht. Zeit- und Kostenersparnis, keine ineffizienten Riesenlager mehr auf der Baustelle und damit auch weniger Schwund - das sind die positiven Resultate des neuen Anlieferkonzepts. Dieses Konzept begegnet der bauspezifischen Problematik der „wandernden Anlieferpunkte" mit den intelligenten Technologien zur Lokalisation und Identifikation. In der Praxis erhalten dann beispielsweise Zementsäcke schon bei der Bestellung eine genaue Angabe des Lieferpunktes auf der Baustelle - und werden dementsprechend genau dort angeliefert, wo sie auch gebraucht werden. Damit kann sich der Polier seinen eigentlichen Aufgaben widmen, anstatt als Platzanweiser für Zementsäcke zu fungieren.
Silverstroke ist Preisträger des European AutoID-Awards 2009 in der Kategorie RFID. Ausgezeichnet wurde ein Projekt, das ein neues Geschäftsfeld für die automatische Identifikation im Bereich der Sicherheit eröffnet: Die Objektüberwachung in einer großen deutschen Kunstsammlung. Generalunternehmer des Projekts und Systemintegrator war Siemens Building Technologies. Die Hardware stammt von Albis Technologies. In weniger als drei Monaten realisierten die Partner das Projekt, das – dank der Flexibilität der eingesetzten Software Tagpilot – mit geringem Programmieraufwand auf andere Museen und Kunstsammlungen übertragbar ist.
Arzneimittelhersteller Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG hat in dreieinhalb Monaten mit dem Unternehmen Silverstroke AG ein Projekt zur automatischen Identifikation mittels RFID von Bulkwaren und Granulatcontainern abgeschlossen. Die erfassten Daten bilden die Basis der Bedarfsplanung, um die Container wirtschaftlicher nutzen zu können. Mit diesem neuen Behälter-Management können die Abteilungen Supply-Chain-Management und Pharma-Produktion Container per RFID-Gates an acht Positionen am Standort Ingelheim identifizieren und effizienter verwalten.