Do 24 Mai 2012 03:04:37 CEST
Hans Turck GmbH & Co. KG
Turck hat seine induktive Drehwinkelsensor-Familie RI mit neuen Funktionalitäten versehen. Ab sofort können Anwender die RI-Sensoren direkt vor Ort teachen. Dabei lassen sich nicht nur fest programmierte Winkelbereiche abrufen, sondern auf Wunsch auch Start- und Endpunkte der Sensoren frei definieren. Darüber hinaus ist die Drehrichtung frei wählbar. Für den Einsatz in mobilen Geräten sind die Sensoren nach e1-Spezifikation entwickelt worden. Die Winkelposition wird bei den RI-Sensoren nicht über einen magnetischen Positionsgeber erfasst, sondern mittels induktiver Schwingkreiskopplung. So ist der Sensor absolut unempfindlich gegenüber Magnetfeldern, wie sie beispielsweise von großen Motoren erzeugt werden.
Ein neuer Miniatur-Linearwegsensor mit 300 Millimeter Messbereich erweitert Turcks kompakte Wegmesserserie LI-Q17-Serie. Der Sensoren arbeiten nach dem Resonator-Messprinzip, bei dem die Positionserfassung nicht über einen magnetischen Positionsgeber erfolgt, sondern induktiv über ein schwingfähiges System aus Kondensator und Spule. Der robuste LI-Q17 im vollvergossenen Kunststoffgehäuse wird jetzt in fünf Baugrößen mit den Messbereichen 50, 100, 150, 200 und 300 Millimeter für Temperaturbereiche zwischen -40 bis +70 Grad Celsius angeboten. Die Modelle verfügen wahlweise über einen Standard-Analogausgang (0…10 Volt, 4…20 Milliampere) oder über einen 0,5…4,5-Volt-Ausgang.
Turck hat sein Angebot an reichweitenstarken RFID-Schreibleseköpfen im bewährten HF-Frequenzband (13,56 MHz) vergrößert. Das jüngste Familienmitglied ist das Modell TNSLR-Q350-H1147, mit dem sich eine im Markt bislang nicht umgesetzte Reichweite realisieren lässt. Der Q350 kann einen auf Metall montierten Datenträger aus einer Entfernung bis zu einem Meter zuverlässig auslesen und beschreiben. Der quadratische Schreiblesekopf mit einer Kantenlänge von 350 Millimeter ist in Schutzart IP67 ausgeführt.
Turck ergänzt sein Programm mit einem Lichtleiter-Basisgerät mit Doppel-Display. Das von Turcks Optik-Partner Banner Engineering entwickelte DF-G1 Expert eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungsfeldern. Die gut ablesbare Digitalanzeige stellt gleichzeitig Schwellwert und Signalstärke dar und vereint so einfache Bedienbarkeit mit punktgenauer Präzision.
Für Anwendungen, die extrem kurze Startup-Zeiten verlangen, bietet Turck jetzt ein neues I/O-Modul auf Ethernet/IP-Basis an. Die kompakten FGEN-Blockmodule benötigen weniger als 100 Millisekunden bis zur vollen Einsatzbereitschaft und sind damit schneller in Betrieb als andere Ethernet/IP-Stationen